Feb 12

Besonders in unsicheren Zeiten sind die Anleger oft um den Bestand ihres Vermögens in Sorge und sehnen sich nach einer möglichst sicheren Anlageform. Die Alternativen für Geldanlagen sind in der gegenwärtigen Marktsituation kaum überschaubar. Neben Aktien oder Derivaten stehen den privaten Anlegern Festgelder, Bundesschatzbriefe, Bundesobligationen, Firmenanleihen, Tagesgeldkonten oder auch die Anlage in Edelmetalle zur Verfügung. Das magische Dreieck der Finanzwirtschaft sagt jedoch aus, dass die Sicherheit von Geldanlagen mit einer geringeren Rendite bezahlt werden muss. Wer sich eine hohe Liquidität seines Geldes wünscht, muss sich als Gegenleistung dafür mit geringeren Zinsen abfinden. Als vierter Eckpunkt des magischen Dreiecks wird zunehmend die steuerliche Belastung der Einlagen angesehen.

Bevor sich Anleger in der großen Produktpalette der Geldanlagen nach einem geeigneten Anlageprodukt umsehen, sollten sie sich genau klar machen, welches Ziel sie verfolgen und wofür der Anlagebetrag eingesetzt werden soll. Steht die Liquidität im Vordergrund, um etwa in nächster Zeit ein Auto anzuschaffen, ist ein Tagesgeldkonto eine gute Alternative. Soll der Betrag möglichst sicher mit einigermaßen guter Verzinsung angelegt werden, bieten sich Festgeldkonten mit längerer Laufzeit an. Wer auf einen Spekulationsgewinn hofft und glaubt, die Marktentwicklung gut beobachten und einschätzen zu können, kann einen Teil seines Vermögens auch in Edelmetalle wie Gold investieren.